R.I.P. Mary

Liebe Mary,

wieder mußten wir erfahren wie grausam das Leben manchen mitspielt.

Bereits auf Malta warst Du schwer krank und Sigrid hat sehr lange um Deine Augen gekämpft. Als dieser Kampf gewonnen war, konnten wir Dich endlich nach Deutschland holen, denn eins Deiner Augen musste dringend operiert werden.

Die OP ist sehr gut verlaufen und wir alle haben uns so gefreut, daß Du jetzt schmerzfrei Dein weiteres Leben genießen kannst. Aber leider schlug das Schicksal, oder wie immer man es nennen will, erneut zu. Du wurdest noch in einer Klinik Spezialisten vorgestellt, aber Du warst unheilbar krank…nichts und niemand konnte Dir helfen. Wir sind unendlich traurig, liebe Mary, Du durftest leider nur 11 Monate alt werden…

Die letzten Worte gehören Deiner Familie:

Wir alle sind unendlich traurig, ganz besonders Floh (Marys beste Freundin, die sie aus Malta mitgebracht hat. Anmerkung von uns). Sie will nur kuscheln, spielt nicht und frißt kaum. Wir sind aber auch sehr froh und überaus dankbar, daß Mary bei uns war und soviel Freude bereitet hat. Sie hat hier von uns allen sehr viel Liebe erfahren und hat uns diese Liebe tausendfach zurück gegeben. Wir vermissen sie alle sehr. Es ist jetzt so still hier…
Einen lieben Freund von mir, bisher Hundefan, hat Mary so verzaubert, dass er jetzt 2 Katzen ein liebevolles Zuhause geben wird. Und wer weiß für wen Mary hier Platz gemacht hat…es gibt sicher einen Grund warum sie so früh gehen musste.

Der Weg war zu steinig, der Berg zu hoch,
die Kraft zu schwach und der Atem zu kurz.
da nahmen Dich die Engel in die Arme und sprachen
„KOMM HEIM“.