Karli und Queenie nutzen ihre Chance

Sehr lange mußten Kerlchen, der jetzt Karli heißt, und Queenie auf einen Platz in Deutschland warten. So scheu wie die beiden waren, sah es schlecht für sie aus. Aber im November bekamen sie ihre Chance! Und beide nutzen sie! Wie so oft, wenn man Katzen Zeit und Zuwendung gibt, tauen sie irgendwann auf. Der Knoten ist noch nicht ganz geplatzt, aber beide sind auf einem guten Weg.

Hier ein Auszug aus einer Email vom Pflegefrauchen und natürlich einige Fotos:

Karli war im Wintergarten – sein aktueller Lieblingsplatz, da kann er vom Kratzbaum aus die Vögel beobachten. Mein Mann stellte sich neben ihn und die beiden „unterhielten“ sich, dabei betrug der Abstand keine 50 cm. Dann kochte ich das Abendessen und Karli, dessen zweiter Vorname „Neugier“ ist, kam auf die Anrichte, musste alles beschnuppern und beobachtete genau, was ich machte. Später ging er wieder zum Kratzbaum, dort durfte ich ihn dann mit kleingeschnittenen Wienerle füttern. Also total tiefen entspannt – nur halt anfassen ist noch nicht, aber sonst macht er riesige Fortschritte. Queenie ist noch sehr zurückhaltend, die unterste Etage mit Wohnzimmer und Küche ist ihr noch unheimlich, sie beschränkt sich auf den Rest des Hauses. Dafür ist sie die erste, wenn das Clickern beginnt, sie futtert die Leckerlis ohne Scheu aus der Hand, und streicheln darf ich sie dann auch ein bißchen.

Queenie zu fotografieren ist schwerer, trotzdem ein paar Versuche:

Nachdem Karlie sich immer länger bei uns im Wintergarten aufhält, Stengele nimmt und auch sonst überall dabei sein will, heute die Überraschung – er hörte das Öffnen der Verpackung und schwupps – sprang er auf den Tisch, um sich zu bedienen.

Und Karli hat eine Bitte an alle Katzenliebhaber und solche die es werden möchten:

 Gebt den scheuen Katzen eine Chance! Ihr werdet es nicht bereuen!

ausgesetztes Pärchen

Und wieder 2 Esser mehr. Sigrid war gerade dabei eine der von ihr betreuten Katzenkollonien zu füttern…da standen die 2 auf einmal hinter ihr. Sigrid konnte sie ohne Probleme am Nacken packen und in eine Box setzen.

Die beiden hatten noch nicht mal einen Floh im Fell. Sie müssen also kurz vorher dort ausgesetzt worden sein. Sie waren so ausgehungert, daß sie nicht mal für das Foto das Köpfchen gehoben haben. Beide sind erst wenige Monate alt.

Jemma ist da!!!

Gestern Abend ist die süße Jemma in Hamburg gelandet!! Sie ahnt ja nicht was wir in den letzten Wochen gebangt haben, ob alles klappt. Leider gab es bei ihrem zukünftigen Pflegefrauchen einen privaten Notfall, so daß wir plötzlich ohne Abholer da standen…

Glücklicherweise sind ganz tolle Menschen eingesprungen. Wilfrid hat die Süße abgeholt und bis morgen macht sie einen kurzen Zwischenstop in der Nähe von Bremen. Die „Kurzzeitpflegestelle“ ist ganz begeistert von Jemma und sie hat alles erstaunlich gut weggesteckt. Immerhin ist sie schon ca. 10 Jahre alt und wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, ob sie dem Reisestreß gewachsen ist.

Jemma hat gleich das ganze Gästezimmer erkundet und auch gut gefuttert. Stephanie, das vorrübergehende Pflegefrauchen, beschreibt Jemma als selbstbewußte Katzendame und laute Quasselstrippe. Na sie hat ja auch einiges zu erzählen. Ihr Leben auf Malta war alles andere als schön. Als Sigrid sie damals fand war sie ein einziges Häufchen Elend. Jetzt möchte sie alles nachholen und kann nicht genug Streicheleinheiten bekommen.

So sah Jemma damals aus:

Und das ist sie heute:

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Wilfrid und Stephanie! Ohne Euch hätten wir den Flug absagen müssen.

Ganz lieben Dank an die zukünftigen Pflegeeltern, daß ihr Jemma die Chance auf ein schönes Lebens ermöglicht!

Und natürlich ein dickes Dankeschön an alle Spender!

Und zum Schluß ein besonderer Dank an Sigrid! Ohne Dich wäre Jemma vielleicht nicht mehr am Leben!

Straßenkatzen auf Malta…

Die Straßenkatze auf Malta führen ein gefährliches Leben. Viele Katzen werden (absichtlich) überfahren, vergiftet oder von (Straßen-)Hunden gebissen. Futter und Wasser sind knapp und sichere Schlafplätze selten.

Im Sommer leiden besonders weiße Katzen unter der hohen UV-Strahlung. Und im Herbst und im Winter regnet es häufig sintflutartig, sodass die Straßen überschwemmt sind.

Angesichts all dieser Widrigkeiten überrascht es nicht, dass die Lebenserwartung einer Straßenkatze deutlich hinter der einer Hauskatze zurückbleibt.

Sigi berichtet:

„Zurzeit verschwinden immer wieder Sternchen. Mein Smart-City-Kater Nr. 3 hat seinen Freund verloren. Ich weiß allerdings nicht, was passiert ist. Und meine andere schildpattfarbene Katze ist seit 2 Tagen auch nicht mehr aufgetaucht. Allerdings ist mein Felix dort wieder aufgetaucht. Der war jetzt auch 3 Tage nicht mehr da. Vielleicht sind im Moment auch viele Hunde unterwegs, sodass die Katzen sich öfter verstecken und dann nicht zum Fressen kommen.“

Sigi nennt die Straßenkatzen, die sie jede Nacht füttert, ihre Sternchen, da die Augen der Katzen in der Dunkelheit wie kleine Sterne funkeln.

Queenies Geschichte

Kerlchen und Queenie, 2 ehemalige Langzeitinsassen vonSigrid, sind seit ein paar Tagen in Deutschland. Ihnen geht es gut, aber beide haben noch einen langen Weg vor sich. Das Pflegefrauchen fragte nach Queenies Vorgeschichte, da sie sehr ängstlich ist. Und dies erzählte Sigrid uns dann:

„Queenie habe ich als Katzenbaby eingefangen. Sie hatte eine Bisswunde im Gesicht und an der Stelle der Wunde hat sich dann im Mäulchen ein Tumor entwickelt. Sie war noch so klein und es ist mir nicht gleich aufgefallen. Als ich dann bemerkt habe, dass sie nicht richtig essen kann, habe ich sie zum Tierarzt gebracht und dann hat die Tierärztin den Tumor entdeckt und gleich rausoperiert. Da war Queenie etwa 4 Monate alt.

Ich habe Queenie dann aus der Vermittlung rausgenommen, weil die Vermutung im Raum stand, dass es Krebs ist. Es war aber, Gott sei Dank, kein Krebs, sondern der Tumor war wirklich aufgrund der Bisswunde entstanden. Im folgenden Jahr ist nichts mehr aufgetreten.

Queenie hat die Schmerzen, die sie in ihrem Mäulchen hatte, auf Menschen bezogen. Sie hat dadurch das Vertrauen zum Menschen absolut verloren. Ich hatte ja versucht ihr zu helfen und musste sie auch eine Weile zwangsfüttern, was ihr weh getan hat. So habe ich erst festgestellt, dass sie im
Mäulchen einen Tumor hatte. Ein Katzenbaby hat so ein kleines Mäulchen…

Von da an war sie sehr schüchtern. Davor war sie eine absolute Knutschkugel. Wenn ich mir sehr viel Zeit genommen habe, lies sie doch mit sich schmusen. Sie ist eine sehr liebe Katze, aber sehr, sehr, sehr ängstlich. Sie ist immer vor Angst gestorben, wenn ich sie zum Tierarzt schleppen musste. Das war immer ein Horror für sie.“

Auf ihrer Pflegestelle hat Queenie, und natürlich auch Kerlchen jetzt Karli, alle Zeit der Welt. Wir bekommen regelmäßig Berichte zugeschickt und freuen uns über jeden noch so kleinen Fortschritt. Nur aktuelle Fotos haben wir leider noch nicht. Da müssen wir noch etwas Geduld haben…auf dem Foto oben ist Queenie noch auf Malta.

Kittenalarm bei Sigrid

Sigi berichtet: „Bei mir ist schon wieder Kittenalarm. Die schildpattfarbene Katze kam mir in der Kirche entgegen, die eine schwarz-weiße ist von der Mauer gefallen und die andere schwarz-weiße habe ich auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik eingefangen, da sie einen schlimmen Katzenschnupfen hat.“

„Samstagabend mußte ich auch noch einen jungen Kater von einer Bekannten abholen. Die ältere Dame ist schwer herzkrank geworden und hat Asthma und muss in den nächsten Tagen wieder ins Krankenhaus. Sie hat nun ihren kleine Kater bei mir abgegeben. Sie wird keine Haustiere mehr haben können. Ihren kleinen Kater hatte sie von der Straße gerettet. Er hatte einen schlimmen Katzenschnupfen und sie hat ihn nach Hause genommen, aufgepäppelt und vom Tierarzt versorgen lassen. Es ist ein ganz kleiner, lieber Kater, aber sie kann ihn einfach nicht mehr behalten.“

Wir sind weiterhin dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen! Die vielen Katzen fressen uns förmlich auf!

Bericht Katzenhilfe Annaberg

Letzten Mittwoch sind 5 Katzen aus Malta in Berlin gelandet und direkt von der Katzenhilfe Annaberg übernommen worden. Hier der Bericht von den Abholern:

Fahrt nach Berlin-Tegel war entspannt, da ja in Sachsen Feiertag und die Autobahn fast leer für einen Wochentag. Wir waren 18.20 Uhr bei Cargo und die Mitarbeiter haben gleich telefoniert, die Katzen sollen gebracht werden, da die Abholer da sind.

Nach 20 Minuten: Die Katzen sind weg!!!!!!!!!!!!!!

Wir sind zum Auto und haben unser Abendbrot gegessen in der Hoffnung, daß den Katzen nichts passiert ist.

19.45 Uhr kam der Cargo-Mitarbeiter: Die Katzen sind da!!“!! Sie wurden beim Sperrgut im Bereich des Zolls abgestellt!!!! Wir haben die Miezen ins Auto geladen (siehe Bild) und sind 20.15 Uhr vom Flughafen losgefahren. Die Fahrt nach Annaberg war wieder entspannt.

23.35 Uhr waren wir wieder zu Hause. Die ganze Zeit waren die Miezen sehr ruhig. In den Zimmern haben wir die Miezen gleich laufen lassen und Kater Dalmi ist sofort aufs Klo!!! Die Miezen haben nicht in die Boxen gemacht, sondern ausgehalten. Sofort wurden die Zimmer unter die Lupe genommen und gefressen.

Um 0.30 Uhr waren wir dann alle im Bett.


Lieben Dank an Gitta und Andrea fürs Abholen und Fahren und natürlich an die Katzenhilfe Annaberg, daß sie wieder 5 Maltakatzen aufgenommen haben!

Und hier sind die 5 Glückspilze:

Plush ist leider kurz vor dem Flug erkrankt und konnte nicht fliegen. Wir drücken ihm die Daumen, daß er bald wieder gesund ist!

Jemma bittet um Hilfe

Unsere süße Jemma hat ihr Köfferchen gepackt. Sie hat die Chance, am 2. Dezember nach Deutschland zu fliegen. Dort möchte eine Pflegestelle sie bei sich aufnehmen. Man freut sich schon sehr auf sie!

Jemma ist schon über 10 Jahre alt. Sie ist als alte Katze schwer vermittelbar, auf Malta im Prinzip sogar unvermittelbar. Für Jemma ist das Angebot der Pflegestelle daher wie ein 6er im Lotto.

Jemma könnte mit einem lieben Flugpaten, der schon häufig für uns Katzen mitgenommen hat, nach Deutschland fliegen. Der Flug im Frachtraum kostet 100 €. Hinzu kommen die Tierarztkosten für die Flugvorbereitung (Tollwutimpfung, Mikrochip und Allgemeinuntersuchung).

Insgesamt kommen Kosten von ca. 150 € auf uns zu.

Wer möchte uns helfen, dass diese Reise ins Glück für Jemma Wirklichkeit wird?

Spenden- und Vereinskonto

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Verwendungszweck: Jemma

Xghajra-Boy sucht Paten

Xgħajra-Boy (ca. 12 – 20 Jahre alt) ging es in den letzten Wochen nicht so gut. Sigi hat sich große Sorgen um ihn gemacht und war häufig mit ihm beim Tierarzt. Seit vorgestern gibt es Anzeichen, dass er sich wieder besser fühlt und die Medikamente anschlagen.

Er frisst wieder normal, kuschelt mit seinem Katzenfreund und macht seine Augen wieder ganz auf. Sigi und wir freuen uns sehr.

Xgħajra-Boy ist ein sehr alter Straßenkater mit einer chronischen Hautentzündung. Er lebt seit etwa eineinhalb Jahren in Sigis Obhut.

Er würde sich sehr über Paten freuen, die ihm finanziell helfen und/oder ihm etwas besonderes schicken. Gerne stellen wir eine Patenschafturkunde aus, die jetzt zu Weihnachten oder zu anderen Anlässen verschenkt werden kann.

Endlich – Kerlchen und Queenie in Deutschland

Lange, sehr lange, mußten Kerlchen und Queenie auf ihre Chance warten. Beide sind scheu und müssen unbedingt zusammen bleiben. Das hat es sehr erschwert für die beiden einen Platz zu finden. Und dann ganz plötzlich bekamen wir im Oktober ein tolles Angebot für Kerlchen und Queenie.

Und letzten Samstag war es dann endlich so weit. Kerlchen und Queenie durften den Flieger besteigen und gen Deutschland reisen!!!

Und letzten Samstag war es dann endlich so weit. Kerlchen und Queenie durften den Flieger besteigen und gen Deutschland reisen!!!

Sigrid brauchte früh morgens lange, um die beiden scheuen Katzen in die Flugboxen zu bekommen. Sie mußte sogar einen Kratzbaum abbauen um einen von beiden zu bekommen. Hilfe dabei hatte sie keine…

Am Flughafen gab es weitere Probleme. Die beiden Flugboxen waren angeblich zu klein – die Vorschriften sagen, die Katzen müssen in den Boxen stehen können. Das konnten sie auch, aber man mußte doch wieder einmal etwas zur Erschwernis finden. Zum Glück hatte Sigrid eine große Box im Auto und mußte die beiden scheuen und – nach der morgendlichen Fangaktion – nun auch total verängstigten Katzen am Flughafen in eine große Box tun.
Sicher hat Sigi Blut und Wasser geschwitzt.

Wir bekamen dann eine SMS: Katzen im Flieger. Nun konnten wir aufatmen…

Kerlchen und Queenie sind gut, aber frierend in München gelandet. Petra A. hat die beiden zum Treffpunkt der Übergabe gefahren.
Vielen Dank liebe Petra für deinen tollen Einsatz!

Die ersten Infos vom Pflegefrauchen Sabine, die sich sehr auf die beiden gefreut hat, sind vielversprechend. Kerlchen ist sofort aus der Transportbox gekommen und läßt sich sogar schon streicheln. Queenie hat länger gebraucht. Sie war total verängstigt. Beide fressen sehr gut und den Rest wird die Zeit bringen. Fotos gibt es leider noch keine. Das dauert halt bei so scheuen Katzen. Da braucht man viel Geduld.

Ganz lieben Dank Sabine, daß Du ihnen auf dem Weg in ein schönes Leben hilfst!

Und natürlich ein herzliches Danke an alle, die finanziell geholfen haben!