Tag 4 auf Malta – Teil 2

Ganz in der Nähe, wo wir die Katze in die Freiheit entlassen haben, befindet sich der Tierschutzladen von Sigrid. Da ich den Laden nur von Fotos kenne, machen wir einen kurzen Abstecher. Und dann muß ich doch etwas lachen als ich entdecke, daß es auch ein Hinweisschild in Deusch gibt.

Von dort geht es dann zu Sigrid, aber natürlich nicht auf direktem Weg. Sondern unterwegs halten wir noch bei den Streunerhunden, die Sigrid täglich versorgt. Aber um diese Zeit ist weit und breit kein Hund zu sehen.

Dann halten wir noch bei 2 verschiedenen Katzenkolonien. Obwohl es nicht die gewohnte Zeit ist, kommen gleich einige Samtpfoten angelaufen und freuen sich über die zusätzlicher Mahlzeit.

Nach dem die Tiere versorgt sind, fahren wir jetzt zu Sigrids Wohnung. Dort werde ich gleich stürmisch von 4 Hunden begrüßt. Und kaum habe ich mich hingesetzt, habe ich eindeutig zu wenig Hände. Denn natürlich hat Sigrid auch eigene Katzen und ein paar freuen sich immer über zusätzliche Streicheleinheiten. Kaum höre ich auf, weil ich z.B. etwas trinke, werde ich gleich mehrfach angestupst „nicht aufhören…mach weiter…“.

Sowohl Sigrid als auch ich sind bereits jetzt so kaputt, daß wir uns am liebsten ein Stündchen auf’s Ohr hauen würden. Das Klima hier fordert seinen Tribut, vorallem wenn man es nicht gewohnt ist. Mein Magen hängt mir bis in die Kniekehlen, und so macht uns Sigrid erstmal etwas zu essen. Tja aber irgendwie muß ich mal dringend einem menschlichen Bedürfnis nachgehen…ich muß auf die Toilette. Das ist ja normalerweise kein Problem, ja wenn man denn nicht 8 pelzige Bewohner im Badezimmer hat. Man kann hier nur auf’s Klo, wenn die Kleinen was zu futtern kriegen…sonst hat man keine Chance. Sigrid muß also einige Vorbereitungen treffen und nach einer Weile ruft sie dann: “ Ich bin soweit. Du kannst kommen.“ Sigrid hat die Türklinke in der Hand und ich lege mich mit Fotoapperat in Positur…und dann quilt eine fellige Masse durch die Badezimmertür und meine Kamera weiß nicht was sie fokusieren soll, und somit habe ich davon leider kein Foto. Das hätte ich wirklich filmen müssen. Aber nachdem wir alle wieder eingefangen haben und die hungrigen Mäuler was zu futtern haben, kann ich doch ein paar Fotos machen. Darf ich vorstellen: die 8 Badezimmer-Katzen:

Die Kleinen sind ca. 4-5 Monate. 2 schwarz-weiße wurden beim Bürgermeister aus der Mauer herausgeholt. Dafür mußte die halbe Mauer abgerissen werden. Die anderen 6 sind von einem Mann, der eine trächtige Katze adoptiert hat und von der Trächtigkeit aber nichts wußte. Na das war dann ja eine Überraschung. Alle 6 hatten Ringpilz und waren viel zu dünn. Die Mamakatze hatte nicht genug Milch und der Mann war hoffungslos überfordert. Es tat ihm im nachhinein sehr leid, daß er es nicht besser wußte. Jedenfalls stürzen sich die 8 im Badezimmer auf alles was irgendwie nach Futter aussieht und mich haben sie wohl gar nicht wahrgenommen.

Jetzt endlich können wir selber auch mal etwas essen und wir machen es uns auf dem Balkon gemütlich. Sigrid hat uns schnell einen Salat gemacht und es gibt auch noch Wassermelone. Die mögen die Hunde übrigens auch und sie bekommen natürlich etwas ab. Wir reden über alles mögliche, nicht nur über Tierschutz und Katzen, sondern auch über ganz persönliche Dinge. Zwischendurch haben wir auch lustige Themen und sind einfach nur ganz normale Menschen. Wir lachen viel, aber wir reden natürlich auch über traurige Dinge…wir trauern gemeinsam um Karlchen, der vor wenigen Tagen verstorben ist…

Sigrid macht sich auch um die Zukunft Sorgen. Was wird mit all den Katzen in den Kolonien, die sie versorgt, wenn sie nicht mehr kann oder ihr irgendetwas passiert? Wer versorgt dann die Katzen mit Futter und evtl. Medikamenten? Wer bezahlt das alles, wenn wir, die Katzenhilfe-Olli, aus irgendeinem Grund nicht mehr unterstützen können? Das sind auch Gründe, warum sie nicht alle Katzen wieder raussetzt. Denn jede Katze, die wir nach Deutschland holen können, muß Sigrid nicht noch zusätzlich durchfüttern. dabei findet sie es nicht in Ordnung Katzen nach Deutschland zu schicken, denn es gibt bereits genug Katzen in Deutschland. Aber sie hat keine Alternative.

So nebenbei schauen wir uns die Fotos an, die ich bis jetzt gemacht habe, und ich schreibe mir so viel wie möglich zu den Katzen in der Zabbar-Garage auf. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir haben noch so viel vor.

 

Tag 4 auf Malta – 21.09. Teil 1

Heute ist es soweit…heute treffe ich Sigrid…

1. Teil:
Morgens um 09:15 Uhr steige ich in den Bus nach Paola. Ausgerechnet in diesem Bus funktioniert die Stationsanzeige nicht und ich steige dann auch prompt eine Haltestelle zu spät aus, aber egal, ich bin in Paola angekommen. Von Sigrid keine Spur. Nachdem eine viertel Stunde verstrichen ist, rufe ich sie an. Ich soll irgendwo einen Kaffee trinken. Es dauert noch ein bißchen, da sie eine Überschwemmung in der Küche hat. Na super, die Männer auf dem Platz schauen mich schon alle so komisch an…

Um kurz nach 11:00 Uhr ist Sigrid endlich da und wir fahren dann zu Elisabeth, die ganz in der Nähe wohnt. Dort trinken wir erstmal einen Kaffee und ich packe meine Überraschungen aus. Elisabeth freut sich und wir sind alle guter Stimmung. Dann lerne ich die Katzen im Nebenraum kennen. Ja, es warten nicht nur Katzen in der Garage, auch bei Elisabeth sind ein paar untergebracht.

Da ist Nemisa, sie ist ca. 2-3 jahre alt und wurde von ihren Leuten einfach auf die Straße gesetzt. Sie mag überhaupt keine anderen Tiere. Sie ist bildschön, aber seht selbst:

Zusammen mit Nemisa sind 5 Kleine in dem Zimmer untergebracht. Die machen sich einen Spaß daraus Nemisa zu ärgern. Die faucht…na super…machst Du das noch mal? Deshalb hat Nemisa oben auf dem Schrank einen Rückzugsort eingerichtet bekommen. Da kommen die Kleinen (noch) nicht herauf.

Die Kleinen sind ca. 11 Wochen jung. Elisabeth hat sie bei sich aufgenommen, da dort wo die Kleinen herkommen, die Katzen alle erschlagen werden. Es sind 3 Boy’s und 2 Girl’s:

Um alle fotografieren zu können, wurden sie in einen Käfig gesetzt. Den durften sie anschließend aber wieder verlassen!

Dann geht es weiter zu der Garage in Zabbar. Dort werden die eingefangenen Katzen, die kastriert und anschließend wieder zurück in die Freiheit können, untergebracht. Aber dort warten auch Katzen bis sie getestet sind und für gesund betrachtet werden, um dann in die Garage in Xghajra umzuziehen.

In der Garage in Zabbar kommen alte Erinnerungen hoch…hier hat Olli 3 Jahre seines Lebens im Käfig verbracht…alle seine damaligen Leidensgenossen haben schon seit längerer Zeit ein schönes Zuhause gefunden…wie lange werden die jetzigen Käfigbewohner warten müssen…

Aber für Trübsalblasen ist keine Zeit. Zusammen machen wir die Katzentoiletten sauber. Dann bekommen die Katzen etwas zu futtern und ich mache so viele Fotos wie möglich von ihnen…in der Hoffnung, daß sie schnell ein Zuhause finden!

Hier sind die Bewohner der Zabbar-Garage:

Teufelchen (sehr passend der Name), soll wieder ausgewildert werden sobald ihre Geschwister an der Fundstelle auch kastriert sind.

Mädchen, noch namenlos, ca. 7-8 Monate jung, relativ zahm, wurde in einem leerstehenden Haus eingefangen, wo ihre Mutter immer alle ihre Kitten versorgt hat. Die Geschwister waren nicht ganz weiß und sehr wild, so daß sie wieder nach der Kastration in die Freiheit entlassen wurden. Das weiße Mädchen ist verträglich mit Artgenossen, aber sehr geräuschempfindlich, da es dort sehr still war wo sie ursprünglich eingefangen wurde.

Ginger, ausgesetzte Hauskatze, noch kein Jahr alt. Wurde am 16.09. eingefangen und war bereits trächtig. Sigrid hat Angst, daß Ginger Leukose hat, da es an der Fundstelle viele wilde Katzen mit dieser Krankheit gibt.

2 Spitzbuben, ca. halbes Jahr alt, zu 80% Geschwister, einer wurde Sonntag gefangen, der andere Montag an genau der gleichen Stelle, sehr verträglich mit Artgenossen

Mama mit 2 Kitten, die auch noch bei der Mama trinken. Die Mama soll dann aber wieder raus in die Freiheit, sie ist sehr unglücklich im Käfig. Die Babis sind leider schon zu sehr an den Menschen gewöhnt. Vor ein paar Tagen haben wir allerdings erfahren, daß es der Mama nicht gut geht. Wir drücken alle Daumen, daß sie es schafft!

Paola, ausgesetzte Hauskatze, wurde Elisabeth von der Polizei gebracht, ca. 4-5 Monate, wahrscheinlich mit anderen verträglich. Sie hatte allerdings heute Blut im Kot. Das muß beobachtet werden.

Und dann hat Sigrid eine Überraschung für mich…

Heute soll eine schon ältere Katze wieder in die Freiheit entlassen werden! Und ich darf dabei sein! Die Katze hatte einen entzündeten Schwanz und es wurde Sigrid natürlich erst gemeldet als es fast schon zu spät für die Katze war. Sie muß schon lange mit dieser Entzündung herumgelaufen sein und schlimme Schmerzen gehabt haben. Diese Ignoranz der Leute macht Sigrid immer wieder schwer zu schaffen. Der Schwanz mußte amputiert werden und die Katze mußte danach noch eine ganze Weile gepäppelt werden bis sie heute endlich kräftig genug für die Freiheit ist. Sie aus ihrem Käfig in eine Transportbox zu bekommen, gestaltet sich dann etwas schwierig, aber gemeinsam bekommen wir es dann nach einer Weile hin.

Sie wird an dem Ort wieder freigelasssen wo sie ursprünglich herkommt. Sie hatte es sehr eilig und ein ordentliches Tempo drauf! Mach es gut und paß auf Dich auf!

Tag 3 auf Malta – 20.09.

Fortsetzung

Um kurz vor 18:00 Uhr bin ich noch mal zu der Katzenkolonie in der Nähe von unserem Hotel. Ich bin wohl etwas zu früh, denn es sind längst nicht so viele Katzen zu sehen wie gestern. Aber auch diesmal kommt sofort eine oder einer auf mich zugelaufen und holt sich Streicheleinheiten ab. An der Kerbe im Ohr kann ich deutlich erkennen, daß sie oder er kastriert ist, von Zecken und Flöhen keine Spur. Futter und frisches Wasser hatte auch jemand gebracht.

Es zieht mich immer wieder zu den Katzen im Park und so gehe ich noch mal zu späterer Stunde dorthin. Und diesmal komme ich zur richtigen Zeit. Die Fütterin ist gerade gekommen und von überall kommen die Katzen angerannt. Ich halte mich natürlich etwas abseits, damit sich auch die Scheuen trauen. Der Frau vertrauen die Katzen und jeder der mag, bekommt auch Streicheleinheiten. Dabei schaut sich die Frau die Katzen genau an und werden spielerisch abgetastet. Es ist bereits dunkel und da ich nicht so nah drangehen will, sind die Fotos natürlich nicht besonders gut geworden.

Und morgen ist es soweit…mein Tag mit Sigrid…in der Nacht bekomme ich nicht sehr viel Schlaf, da mir so viel im Kopf herumgeht…

Tag 2 auf Malta – 19.09.

Fortsetzung:

Nicht weit von unserem Hotel entdecke ich eine Katzenkolonie in einer Parkanlage direkt am Meer. Sie haben einen Unterschlupf, der sogar mit Kissen und Decken ausgestattet ist. Die Katzen sind überhaupt nicht scheu. Eine kommt sofort neugierig angelaufen und holt sich Streicheleinheiten. Kastriert sind sie auch, soweit ich das erkennen kann. Bis auf eine 1 Katze machen alle einen gesunden und entspannten Eindruck.

Sie werden wohl auch regelmäßig mit Futter versorgt. Denn als ein Restaurantangestellte gekochten Schinken auf eine Mauer legt, schnuppern die Katzen nur kurz und verschmähen den Schinken.

Wie ich später von Sigrid erfahre, hat sich der Bürgermeister von Sliema persönlich darum gekümmert, daß alle Katzen kastriert werden. Was ich hier sehe, ist wirklich vorbildlich, aber leider nicht überall so.

Abends 22:00 Uhr telefoniere ich mit Sigrid. Prepaid sei Dank kann ich mein Handy wieder benutzen und da ich jetzt eine maltesische SIM-Karte habe, auch günstiger. Sie ist gerade mit Elisabeth in der Garage und machen alles für das große Fotoshooting sauber. Elisabeth hat darauf bestanden! Insgesamt warten dort 19 Samtpfoten auf ein Ticket in ein besseres Leben…das stimmt mich nachdenklich…wie sollen wir das schaffen?

Wir wollen uns Samstag gegen 10:00 Uhr morgens in Paola treffen Ich fahre dann mit dem Bus von Sliema dorthin. Mal sehen, ob ich da auch wirklich ankomme!

Kurz vor dem Telefonat mit Sigrid, bekomme ich eine sehr traurige SMS von Maria…Karlchen, einer von den sechsen, die am 25.08. nach Deutschland gereist sind, mußte erlöst werden. Er hat so lange und tapfer gekämpft, aber dann versagten seine Organe. Viel zu jung mußte er seine letzte Reise antreten, und dabei wollte er so gerne leben. Karlchen, es tut uns allen sehr leid!

Dieser Tag geht sehr traurig zu Ende…

Ankunft auf Malta – 18.09.

Der Flieger landet fast pünktlich um 15:50 Uhr. Ich habe viel zu viel Gepäck, aber da sind ja auch ein paar Überraschungen für Sigrid und Elisabeth dabei und natürlich Utensilien für meine Rückreisegäste. Es ist herrlich warm, aber auch sehr windig um nicht zu sagen stürmisch. Das Hotel ist ok, nichts besonderes, aber für die paar Tage reicht es. Allerdings ist das Zimmer sehr laut, da es zur Straße geht. Aber dafür habe ich Blick auf’s Meer…und an Deutschland verschwende ich keinen Gedanken mehr…ich bin endlich wieder auf Malta!

Mein Handy geht hier nicht…warum? Hat doch sonst immer im Ausland funktioniert. Kann also Sigrid und Maria nicht anrufen und auch keine SMS schicken. Das Telefon auf dem Zimmer geht auch nicht. Das Hotel hat eigentlich Internetcafe, aber die beiden vorhandenen PC’s sind „Out of Order“. Das fängt ja gut an. Meine Schwester, die mich auf dieser Reise begleitet, und ich sind dann los um erstmal etwas schönes zu essen. Unterwegs jede Telefonzelle inspiziert…keine Chance…alle Münztelefone sind defekt! Das Handy meiner Schwester funktioniert übrigens auch nicht.

In dem Restaurant, das wir uns ausgeguckt haben, sehen wir die 1. Katze bzw. Kater. Er ist rot und bildschön. Er ist wohlgenährt, kastriert und er wird auch nicht verscheucht. Vielleicht gehört er zum Restaurant?

Zurück im Hotel versuchen wir es wieder mit telefonieren. Wir dürfen kostenlos das Telefon an der Rezeption benutzen. Angeblich kann man nicht vom Zimmer nach auswärts telefonieren. Glücklicherweise erreiche ich Sigrid sofort und wir verabreden uns für Samstag. Wir wollen aber noch mal Donnerstagabend telefonieren. In Deutschland rufe ich natürlich auch noch an…ist ja kostenlos (hihi). Das wird dem Hotelangestellten dann aber wohl doch zu viel und auf einmal wird das Telefon auf den Zimmern freigeschaltet. Geht doch!

Fortsetzung folgt!

Mr Ginger geht es gut

Mr Ginger hat ja nur eine Nacht im Katzenhaus in Annaberg verbracht. Bereits am nächsten Tag wurde er von seinem neuen Adoptivpapa abgeholt. Mr Ginger hat sein neues Personal schnell um alle Pfötchen gewickelt und schon in der 2. Nacht mit im Bett geschlafen. Auch mit dem vorhandenen Zweitkater freundet er sich langsam an. So schwierig er uns auch beschrieben wurde, so unkompliziert scheint er in seinem neuen Zuhause zu sein. Jedenfalls ist man dort sehr glücklich mit ihm.

Eine Nadel haben wir gefunden

Am 12.08. suchten wir verzweifelt 2 Nadeln im Heuhaufen…jetzt suchen wir nur noch 1 Nadel.

Mr Ginger fliegt morgen nach Deutschland!!!

Sein Flug wurde gestern bestätigt und schon morgen Abend landet er in Berlin. Und bereits am nächsten Tag zieht er in sein neues Zuhause. Wir sind total happy!

Fly geht es super

Bericht der Pflegestelle:

Für mich ist Fly ein kleines Wunder. Keiner hat einen Cent auf diese Maus gegeben und sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Wenn man mal bedenkt, dass selbst unser Tierschutz vor Ort ihr nicht helfen wollte, kann ich heute nur sagen: „Leute, Ihr habt was Wunderbares weggeworfen. Ich bin dankbar für diese Maus und möchte keinen Tag mit ihr missen.“ Baby Fly ist mein kleines Wunder und ich genieße die Zeit mit der lebenslustigen Maus. Egal, was noch kommt und egal, was passiert. Das sind Momente und Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann und die meine Arbeit so wunderschön machen.

Fly könnte man den ganzen Tag knuddeln, aber macht man nicht, da sie sehr wild ist, kratzt und beißt. 15-mrgreen

Sie ist zwar eine Zaubermaus, aber eine selbstbewußte Katze, auch wenn sie ein Zwergi ist. Morgens und abends kuscheln ja, tagsüber muss die Welt erobert werden und da hat sie keine Zeit für so einen Schmusekram.

Aber wer weiß…wenn Fly nicht so eine selbstbewußte Kämpferin wäre…vielleicht hätte sie dann nicht überlebt.

Jumping, Speedy, Crying und Dot, Double Dot, Eliott in Deutschland

Letzten Sonntag kamen gleich 6 Katzen in Deutschland an. Der Flieger landete mit einer halben Stunde Verspätung, aber sonst lief alles wie geplant. Die 6 fühlen sich sehr wohl in ihrem Pflegezuhause und halten ihre Pflegefamilie gut auf Trapp. Der kleinste, Karlchen, ist gesundheitlich noch etwas angeschlagen, aber bei der guten Pflege hoffentlich bald genau so fit wie die restlichen 5.

Neue Namen haben sie auch alle bekommen. Und Becky, ehemals Jumping, zieht voraussichtlich nächstes Wochenende bereits in ein neues Zuhause.
Langeweile ist bei den sechsen jedenfalls ein Fremdwort. Es wird gut gefuttert, das Katzenklo wird ordentlich befüllt, es wird gespielt und getobt, daß die Bällchen und Spielmäuse nur so durch die Gegend fliegen.

 

2 kleine Kätzchen mit Schwimmer-Syndrom brauchen dringend Hilfe

Die Tierhilfe Ludwigshafen hat einen ungewöhnlichen Notfall, d.h. eigentlich sind es gleich zwei. Eine ausgesetzte Hauskatze, die Unterschlupf bei der Tierhilfe fand, war hochträchtig. Am 20.07. war es dann soweit… 4 kleine Katzenbabys kamen zur Welt. Das größte von ihnen war leider eine Todgeburt, aber auch die anderen waren ungewöhnlich groß. Nach ca. 2,5 Wochen zeigte sich bei 2 der Kitten das sogenannte „Schwimmer-Syndrom“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmer-Syndrom). Das 3. Kätzchen ist glücklicherweise ganz gesund!

Die beiden Kätzchen kamen einfach nicht auf die Beine. Die Hinterbeine rutschten immer wieder weg, so sehr sich die Kleinen auch bemühten. Oft ist diese Erkrankung das Todesurteil, entweder aus Unwissenheit oder weil schlicht und ergreifend das Geld aber auch die Zeit für die aufwendige Therapie fehlt.

Die Mutterkatze, sie hat den schönen Namen Solveig bekommen, zog zusammen mit ihren Babys auf eine private Pflegestelle und hier wird alles mit viel Herzblut dafür getan, daß die 2 Kitten ganz gesund werden und irgendwann ein ganz normales Katzenleben führen können. Jeden Tag werden Bewegungsübungen mit den beiden gemacht und sie bekommen Massagen. Vom Tierarzt werden zusätzlich noch unterstützend Vitamin E- und Selen-Spritzen verabreicht. Die beiden haben wirklich sehr gute Chancen und die Pflegestelle steht anderen Betroffenen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Aber die Physiotherapie und die medizinische Versorgung kostet leider viel Geld…Geld, daß die Tierhilfe Ludwigshafen nicht hat. Sie hatten in diesem Jahr ungewöhnlich hohe Kosten für die Kastrationen von vielen verwilderten und ausgesetzten Katzen, mehr als in den Jahren zuvor. Die Mutterkatzen und Kater werden in der Regel nach der Kastration an einem Futterplatz ausgesetzt (außer es handelt sich um zahme Katzen) und die Kitten werden mit viel Geduld sozialisiert und später dann in ein liebevolles Zuhause vermittelt.

Die Tierhilfe Ludwigshafen ist nur ein kleiner Verein und bekommt gerade in den Sommermonaten so gut wie keine Spenden. Auch die Vermittlungen laufen im Sommer nicht so gut. Dieser Verein hat uns aber gerade in der letzten Zeit sehr geholfen und mehrere Katzen aus Malta zur Vermittlung übernommen. Dafür sind wir sehr dankbar. Haben doch dadurch einige Maltakatzen bereits ein schönes Zuhause gefunden.

Bitte unterstützen Sie die Tierhilfe Ludwigshafen mit einer Spende, damit die beiden „Schwimmer“ weiterhin therapiert werden können und auch anderen Notfällen geholfen werden kann.

Vielen Dank!

Verwendungszweck: Tierarztkosten Ludwigshafen

Spendenkonto bei der Postbank Ludwigshafen am Rhein
Konto: 20830674, BLZ 54510067

Spendenkonto bei der Sparkasse Vorderpfalz
Konto: 404293, BLZ 54550010