Neues von den 3 FIVis

Ups, Stupid und Gracie sind jetzt seit einigen Tagen auf ihrer Pflegestelle und fühlen sich dort immer wohler.

Gracie ist total verschmust und sehr anpassungsfähig. Sie ist bereits in die vorhandene Katzengruppe integriert. Das hat ohne Probleme geklappt. Sie wurde sofort von allen akzeptiert. Das liegt bestimmt daran, weil sie den Chefkater um ihre hübschen Pfötchen gewickelt hat. Sie kommt sogar auf Rufen aus dem Freigehege ins Zimmer zurück.

Ups hat den Reisestreß leider noch nicht weggesteckt, was sie manchmal auch recht deutlich zeigt. Aber es wird immer besser und das Pflegefrauchen ist guter Dinge. Allerdings sieht das rechte Auge von Ups sehr merkwürdig aus. Das muß unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.

Stupid hat endlich einen schönen Namen bekommen. Er heißt jetzt Pinu’u. Das ist ein indianischer Name und bedeutet so viel wie „ich bin ich“. Trotz Zahnfleischentzündung frißt er ganz gut. Er muß auch unbedingt etwas zunehmen. Pinu ist leider noch total ängstlich. Wir hoffen, daß er bald Vertrauen zu seinem Pflegefrauchen faßt. Denn die Zahnfleischentzündung muß sich unbedingt ein Tierarzt ansehen.

Ups und Pinu sind mit einem französischen Kater zusammen untergebracht. Die Zusammenführung mit der vorhandenen Katzengruppe wird noch einige Zeit dauern. Die beiden sind noch nicht bereit dafür.

Wir freuen uns sehr, daß die 3 es so gut getroffen haben und natürlich über die tollen Fotos. Aber wir sind dringend auf Spenden angewiesen, damit der Unterhalt und die zukünftigen Tierarztkosten gesichert sind. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin.

Vielen Dank!

Ein besonderer Tag

Gestern war für uns ein ganz besonderer Tag. 3 FIVis konnten Malta den Rücken kehren und nach Deutschland fliegen. Um 11:45 Uhr sind sie in München gelandet und um 13:29 Uhr kam die erlösende SMS von Michaela, daß sie die 3 hat. Die Übergabe an das Pflegefrauchen verlief planmäßig und abends kam der lang erwartete Anruf, daß alle in einem ganz guten Zustand sind. Allerdings ist Ups ziemlich verstört. Aber wer will es ihr verdenken. An dieser Stelle noch mal einen lieben Dank an Michaela und das Pflegefrauchen für alles!

Es war aber aus noch einem anderen Grund ein ganz besonderer Tag für uns. Und zwar ist Ups die letzte Katze von den vielen, die ich (Anja) im Februar 2011 bei Sigrid in der Garage gesehen habe. Das Foto ist von damals. 1,5 Jahre haben wir verzweifelt nach einem Platz gesucht. Alle anderen Katzen waren längst wieder in der Freiheit oder hatten ein Zuhause gefunden. Im Frühjahr wäre es fast so weit gewesen. Eine Pflegestelle hatte sich gemeldet, aber dann brach dort die Katzenseuche aus und unser Traum zerplatzte. An dieser Stelle möchte ich Maria meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Sie gab nicht auf und suchte hartnäckig weiter! Und jetzt endlich, passend zu Sigrids Geburtstag, konnten Ups, Stupid und Gracie auf eine traumhafte Pflegestelle ziehen. Wir können es noch gar nicht so richtig glauben und freuen uns sehr auf die ersten Fotos. Diese werden wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, aber da müssen wir uns alle noch ein wenig gedulden, da die Katzen erstmal zur Ruhe kommen sollen.

Ihre Stimme zählt!

Achtung: Die Stimmen zählen pro Handy. Wer mehrere Handys hat, kann auch mehrmals abstimmen!

Unter dem Motto „DiBaDu und Dein Verein“ spendet die ING-DiBa je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind bestimmen die Internetnutzer – also auch Sie!

Bitte unterstützen Sie uns und stimmen für uns ab.

Die Aktion läuft bis zum 6. November 2012. Jeder Internetnutzer hat 3 Stimmen, die man auch nur einem Verein geben kann. Wir würden uns freuen alle 3 Stimmen von Ihnen zu bekommen.

Und so funktioniert es:

1. Man ruft den folgenden Link auf:

https://verein.ing-diba.de/soziales/04275/katzenhilfe-olli-ev

2. Abstimmcode anfordern.

3. Eigene Handy Nummer eingeben.

4. Ein paar Minuten später bekommt man von der DIBADU eine Bestätigungs-SMS mit 3 Abstimm-Codes.

5. Dann geht man auf der oben genannten Seite auf „Code eingeben“ und „abstimmen“, dieses drei Mal – für jeden Code und schon wird die Stimme gezählt.

Die Vereine sind nach Mitgliederzahl unterteilt. Wir sind in der kleinsten Gruppe mit 1-50 Mitglieder.

Wenn wir es schaffen bis zum 06.11.2012 mindestens auf Platz 250 aufzusteigen bekommen wir von der DIBADU eine Spende von 1000€ !!!!!!! Bitte fragen Sie auch Bekannte, Freunde, Verwandte usw.

Vielen Dank an alle!

Ups, Stupid und Gracie kommen!

Endlich ist alles in trockenen Tüchern und die 3 können am 06.10.2012 kommen. Erst sollten sie in Frankfurt landen und wir hatten alles organisiert wie Abholer, Fahrer usw. Dann stellte sich heraus, daß allein die Flugkosten 290 Euro betragen sollen! Viel zu viel, und schnell mußte eine andere Lösung her.

Wieder liefen die Telefon- und Handyleitungen heiß. Und jetzt endlich steht fest, die 3 werden in München landen. Hier betragen die Flugkosten „nur“ 125 Euro, für die wir dringend um Spenden bitten.

Die Pflegestelle freut sich schon sehr auf unsere 3 Fivi’s und hat uns tolle Fotos vom Freigehege geschickt. Über eine Katzenklappe können die Katzen rein und raus wie sie möchten. Das ist ein richtiges Paradies für die 3, die lange Zeit in Käfigen verbringen mußten.

Doch wir brauchen dringend Paten! Wir haben der Pflegestelle unsere feste  Zusage gegeben für alle Kosten aufzukommen. Das sind allein für Futter und Streu ca. 150 Euro monatlich. Dazu kommen noch Tierarztkosten.

Schon ab 5 Euro monatlich können Sie für Ups oder Stupid oder Gracie eine Patenschaft übernehmen. Sie bekommen dann eine Urkunde und regelmäßig Informationen über Ihr Patentier.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Und es nimmt kein Ende

Wieder häufen sich die Notfälle bei Sigrid auf Malta und sie bittet uns dringend um Hilfe.

Beauty ist eine Straßenkatze, die Sigrid mit einer schlimmen Augenverletzung fand. Sie mußte 1 Woche Antibiotika nehmen bis sie dann endlich operiert werden konnte.

Kater Fetti war schon einmal in Sigrids Obhut. Sie hat ihn damals wieder laufen lassen als es ihm besser ging. Nun wurde er gebissen und immer dünner. Aber er ging einfach nicht in die Falle. Es dauerte 2 Wochen bis Sigrid ihn endlich zu fassen bekam. Es war leider zu spät…er mußte eingeschläfert werden. Sigrid hat es sehr getroffen.

Ginger, auch ein Straßenkater, hat einen Splitterbruch im Hinterbeinchen. Er hat sich schon zweimal den Gips komplett entfernt und trägt jetzt eine Art Bauchbinde.

Felix, ein weißes Katerchen, rannte von einer Straßenseite zur anderen ohne jede Reaktion auf die vielen Autos. Glücklicherweise konnte Sigrid ihn problemlos einfangen, denn Felix ist taub. Wer möchte ihm ein schönes Zuhause geben?

Zwei weitere Katzen aus der Garage mußten ebenfalls eingeschläfert werden. Little Ginger war FIV und Leukose positiv.

Watchman, der mehrere Wochen bei Sigrid in der Garage untergebracht war, ging es erst besser. Dann erbrach er sich nur noch, Diagnose: Darmkrebs.

Sigrid benötigt dringend finanzielle Hilfe. Denn all das kostet viel Geld. Auch wenn ihr oft nur die letzte Möglichkeit Einschläfern bleibt.

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen, um die vielen Tierarztrechnungen auf Malta bezahlen zu können.

Vielen Dank, auch im Namen von Sigrid!

Verwendungszweck: TA Malta

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Neue Fotos von Adrian

Am 06.07.2012 wurde Adrian der rechte Hüftkopf entfernt. Er hat sich super von der OP erholt und läuft als wenn nie etwas gewesen wäre. Das Fell ist fast ganz nachgewachsen und auf den folgenden Fotos kann man ihn in seiner ganzen Schönheit bewundern.

Ein besonderer Aufruf für 3 besondere Katzen

Seit über einem Jahr versuchen wir für Ups und Stupid, und etwas später auch für Gracie, 3 FIV positive Katzen, einen Platz in Deutschland zu finden. Ihre Chancen auf Malta den Käfig lebend zu verlassen sind kleiner als Null. Aber auch hier in Deutschland haben es FIV-Katzen nicht leicht und die Plätze sind rar.

So konnten wir es kaum glauben als sich eine Pflegestelle anbot. Die Vorkontrolle war mehr als positiv und die Katzen haben es dort richtig gut. Es gibt sogar ein Außengehege und andere FIV-positive Artgenossen. Wenn sie also Lust haben, können sie Sonne tanken und mit anderen Katzen durch die Gegend toben. Endlich raus aus diesem Käfig! Und vielleicht finden die drei ja doch noch ein eigenes Zuhause. Wenn nicht, dürfen sie für immer auf der Pflegestelle bleiben.

Wir freuen uns total für die 3 Katzen und ein großer Stein fiel vom Herzen. Aber auf uns kommt jetzt einiges zu. Wir müssen natürlich alle Kosten für Ups, Stupid und Gracie übernehmen: Futter, Streu und selbstverständlich die Tierarztkosten. Und dazu kommen noch die Flug- und Transportkosten. Das ist viel für unseren kleinen Verein, aber so eine Chance bekommen die 3 sehr wahrscheinlich nie wieder.

Wir haben deshalb eine große Wunschliste und hoffen, daß Sie uns dabei helfen diese zu erfüllen:

  • wir brauchen Flugpaten Malta -Stuttgart
  • Spenden für die Flug- und Transportkosten
  • Spenden für Tierarztkosten –> Ups hat ein großes Problem mit einem Auge und braucht dringend tiermedizinische Hilfe, Gracie hat ein Hautproblem und Stupid hat eine Zahnfleischentzündung
  • Spenden für Futter und Streu –> toll wäre es, wenn sich Paten für Ups, Stupid und Gracie finden, die die drei regelmäßig unterstützen

Und wenn sich Paten für die 3 finden, bastelt Anja auch eine Patenschaftsurkunde (bitte laßt mir ein wenig Zeit dafür) und es gibt die Neuigkeiten über die drei immer aus erster Hand. Versprochen!

Bitte helfen Sie uns, damit die drei nicht den Rest ihres Lebens in einem Käfig verbringen müssen.
Vielen Dank!

Verwendungszweck: Ups, Stupid und Gracie

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Eine Flugpatin läßt Revue passieren

Die Flugpatin von Sweety, Tank, Hadache, Mask und Break hat einen Bericht für uns geschrieben. Es ist ihr super gut gelungen und wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

In dem Bericht sind außerdem ein paar der ersten Fotos aus Annaberg zu sehen. Bis auf Sweety sind alle noch etwas schüchtern und konnten nur in ihren Verstecken fotografiert werden. Sweety dagegen ist sehr aufgeschlossen und krabbelt einem sofort auf den Schoß.

Lieben Dank an die Flugpatin Elke K. für den tollen Bericht!

Diesen und weitere Berichte von Flugpaten finden Sie hier->

 

Moritz – großes Glück im Unglück

In einem Forum hat Maria von dem Kater Moritz erfahren. Er lebt in Leipzig. Ursprünglich wurde Moritz ausgesetzt und seine jetzige Familie hat dies beobachtet und ihn ohne Wenn und Aber bei sich aufgenommen.  Leider stellte sich heraus, daß Moritz sehr krank ist und seine Familie kann in diesem Jahr die so wichtige Blutuntersuchung nicht bezahlen. Glücklicherweise hilft der österreichische Tierschutzverein www.fellino.at und übernimmt diese Kosten. Und unser Verein wollte Moritz eine kleine Freude bereiten und hat ihm ein Päckchen mit seinem Lieblingsfutter geschickt.

Hier können Sie seine ganze Geschichte lesen:

Alles fing damit an, das wir ganz normal einkaufen gingen. Mit Tüten bepackt, waren wir also auf dem Weg nach Hause.
Unterwegs kam uns ein junger Mann mit Fahrrad entgegen und man hörte schon vom weiten in seiner mitgeführten Transportbox, das jämmerliche maunzen einer Katze. Gut dachten wir, vielleicht fährt er zum Tierarzt, Tiere spüren sowas ja, besonders weil sie diesen unangenehmen Besuch ja meist durch den Transport in der Box in Erinnerung behalten…

 Nun ja, der junge Mann fuhr also an uns vorbei. Das maunzen der Katze konnte man noch eine Weile hören.
Als ich mich ein paar Sekunden später jedoch umdrehte, war er verschwunden. Ich wunderte mich sehr, war dort doch nur das Stück Wald, in das er hineingefahren sein muss. Es lies mich nicht los, so überredete ich meinen Freund, daß wir doch mal schauen gehen. Was dann passierte, konnte ich gar nicht glauben. Kurz bevor wir an der Stelle ankamen, wo man in den Wald reinfahren konnte, kam dort der junge Mann raus MIT LEERER TRANSPORTBOX. Wir wollten ihn zur Rede stellen, aber unsere Chancen lagen fast Null, denn er war ja mit dem Fahrrad unterwegs und bekam natürlich flinke Füße. Nichts desto trotz gingen wir in den Wald hinein und fanden auch schon bald die Miez. Sie saß ganz verschreckt da, wusste gar nicht wie ihr geschieht, machte den Eindruck, als kenne sie das draußen sein gar nicht.
Wir gaben ihr, um ihr zu zeigen das wir ihr nix böses wollen, Wurst zum fressen und schnell fasste sie vertrauen. Da der Wald an eine Schnellstraße angrenzte und die Katze wie gesagt den Eindruck machte, das sie das draußen sein gar nicht kennt (ich hab seit ich klein war immer Katzen gehabt, deshalb hatte ich diesen Eindruck), haben wir kurzerhand entschlossen sie mit zu nehmen. Von dem Herrn war nichts mehr zu sehen…

Die Katze lies sich ohne Probleme auf dem Arm tragen, schien dankbar zu sein, das sie gefunden wurde.
Da wir erst nach Leipzig gezogen waren und uns erst später eine Katze anschaffen wollten, hatten wir natürlich nix weiter zu Hause, also ging mein Freund nochmal los und besorgte das wichtigste, wie Katzenklo und Futter, ein paar Tage später besorgten wir dann noch eine Transportbox. Moritz, wie wir ihn dann nannten, nachdem ich geschaut hatte ob es ein Männchen oder Weibchen ist, fühlte sich schnell wohl bei uns und hatte keine Berührungsängste.

Nach einige Tagen, gingen wir mit ihm zum Tierarzt, um zu sehen ob er soweit gesund ist. Das war er auch, jedenfalls auf dem ersten Blick. Der Weg zum Tierarzt war für Moritz natürlich gar nicht schön, verbindet er doch nun mit der Transportbox gar nichts gutes. Er hat genauso jämmerlich gemaunzt wie an dem Tag als er ausgesetzt wurde, aber wir wollten ja auch kein Risiko eingehen. Er wurde an dem Tag gleich noch geimpft, da ja keiner wusste ob er einen Impfschutz hat. Der Tierarzt hat auch gesagt, dass er denkt, das Moritz eine reine Wohnungskatze war (anhand der Krallen und allgemein der Zustand der Pfoten). Vom Alter her hat er Moritz auf etwa 4-5 Jahre geschätzt. Beruhigt, das Moritz also gesund ist, gingen wir wieder nach Hause.

 Doch unser Beruhigt-sein durfte leider nicht sehr lange wahren. Nach 1 oder 2 Wochen bekam Moritz jede Nacht 3-4 Krampfanfälle, bei denen er unkontrolliert Urin und Kot verlor. Mein erster Gedanke war: Epilepsie
Das schlimme daran war, dass Moritz immer auf dem Kleiderschrank geschlafen hat und dann natürlich runtergefallen ist. Wir haben dann weitestgehend versucht das alles zuzustellen, damit er nicht mehr hochkam, aber er fand immer einen Weg.
Ich erkundigte mich bald beim Tierarzt und er sagte da müssten wir eine Blutuntersuchung machen und dann weiter schauen.

Also nahmen wir auch das in Angriff. Moritz hat super mitgemacht und sich ohne mit der Wimper zu zucken Blut abnehmen lassen. Nach ein paar Tagen kam das Ergebnis und das Blut war in Ordnung, man konnte dort also nichts finden, was auf Epilepsie deuten würde. Der Tierarzt war sich unsicher, da die Anfälle nur Nachts kamen.
Der nächste Weg wäre MRT, CT und/oder Röntgen gewesen. Sofort hätte ich das getan, aber leider fehlte uns das Geld dazu, denn das kostet ja eine Menge. Also blieb mir keine andere Wahl als alles erstmal so zu lassen wie es war.
  Der Tierarzt machte mir aber noch den Vorschlag, dass ich doch einmal versuchen sollte so einen Anfall zu filmen.
Also passte ich fortan nun auf wann Moritz Anzeichen machte einen Anfall zu bekommen. Manchmal schlief er bei uns im Bett und dann merkte ich es an bestimmten Zeichen, wenn es wieder so weit war. Er wurde dann sehr unruhig und bildete viel Speichel, fing erst ganz leicht an zu zucken und dann ging es schlagartig in einen Krampfanfall über. Ich bewaffnete mich also jede Nacht mit Taschenlampe (mein Freund muss früh um 4 raus, da ist nix mit großen Licht anmachen 😉 ) und Handy um den Moment des Krampfes zu erwischen und eine halbwegs gute Aufnahme hinzubekommen. Als es endlich klappte nach vielen missglückten Versuchen, ging ich sofort am nächsten Tag zum Tierarzt und zeigte ihm das Video. Als er es sah, bestätigte er meinen Verdacht der Epilepsie eindeutig. O.K., nun wussten wir wenigstens endlich was er hatte.

Der nächste Schritt war dann die Medikamenteneinstellung. Moritz bekam Luminaletten verordnet. Wir begannen mit einer halben Tablette abends. Zu unserer aller Überraschung schlugen diese SOFORT an und ab der ersten Gabe, gab es keinen einzigen Anfall mehr. Da war selbst der Tierarzt überrascht, weil es eigentlich 2-4 Wochen dauert er die Wirkung zeigen und die Anfälle ganz weg sind. Nach 6 Wochen wurde der Wirkstoffspiegel im Blut überprüft. Zu niedrig, wir erhöhen auf eine dreiviertelste Luminalette. Ok, also taten wir das.
Nach erneuten 6 Wochen wurde nochmal geprüft und nun war er ok. Moritz war recht träge geworden, da die Luminaletten einen schläfrigen Zustand hervorrufen, aber das hat sich mittlerweile auch gegeben und er ist so mobil wie er es vorher auch war.

Seit Ende März 2011 machen wir nun die Therapie und Moritz ist wirklich bei allem sehr kooperativ und macht super mit. Die Tablettengabe klappt super. Nun steht eben die jährliche Blutkontrolle aus und es fehlt das Geld, da wir uns momentan in einer finanziellen Extremsituation befinden, welche sich aber hoffentlich bald klärt. Wir sind auf jeden Fall froh das Moritz mit den Tabletten ein sonst völlig normales Leben führen kann und wir sind froh das wir ihn damals mitgenommen haben, denn eine Epilepsiekatze die draußen auf sich allein gestellt ist, das wäre sein Tod gewesen.
Moritz erfreut uns jeden Tag aufs neue und man kann sich richtig mit ihm „unterhalten“. Er regiert auf jede Ansprache mit einem freundliche Miauen. Mittlerweile haben wir auch noch 2 andere Tiger bei uns und die 3 verstehen sich prächtig.  Auch mit unseren beiden Jungs arrangieren sich die Katzen gut, haben sowas wie einen Beschützerinstikt gegenüber ihnen entwickelt, z.B. wenn mal einer weint und wir reagieren nicht gleich, dann kommt mindestens eine Katze und stellt sich vor uns, frei nach dem Motto: Wollt ihr nicht mal schauen gehen.

Ja, das war Moritz Weg zu uns, und wir hoffen, dass er seinen Weg noch lange mit uns gehen kann.

Und wir hoffen dies auch und wünschen Moritz und seiner Familie weiterhin viel Glück. Seine Familie hat nicht weggeschaut und Moritz in einer großen Notlage geholfen.

Alle sind gut in Annaberg angekommen

Am Freitag sind Tank, Brake, Mask, Sweety und Hadache spät abends in Köln/Bonn gelandet.

Peter hat die 5 in Empfang genommen und nach Annaberg gefahren. Dort sind sie mitten in der Nacht dann angekommen. Allen 5 geht es gut. Wir bedanken uns bei den tollen Flugpaten (ohne Euch hätte es nicht geklappt) und auch bei Peter, der die lange Fahrt wieder auf sich genommen hat. Und natürlich geht auch ein dickes Dankeschön an die Katzenhilfe Annaberg, da die Nacht dort sehr kurz war.

Für diese 5 Katzen fängt jetzt ein neues Leben an, und wir hoffen, daß sie bald ein schönes Zuhause finden.